Hillary Clinton, die Ehefrau des Ex-Präsidenten Bill Clinton, wurde am Donnerstag hinter verschlossenen Türen in Bezug auf den Epstein-Skandal angehört. Die ehemalige Aussenministerin bezeichnete die Anhörung vor dem Kongressausschuss als «lang und sehr repetitiv». «Ich weiss nicht, wie oft ich sagen musste, dass ich Jeffrey Epstein nicht gekannt habe», sagte sie. Zudem hatte Clinton eine Kongressanhörung von Präsident Donald Trump gefordert. Der Aufsichtsausschuss solle Trump «unter Eid zu den zehntausenden Malen befragen, die er in den Epstein-Akten auftaucht». Am Freitag wollen die mehrheitlich republikanischen Abgeordneten des Ausschusses Bill Clinton befragen. Die Clintons hatten sich zunächst gegen die Vorladung gewehrt und gaben erst nach, als die Republikaner mit einem Verfahren wegen Missachtung des Kongresses drohten. Die Demokraten sehen in der Vorladung der Clintons ein politisches Manöver, um von Trumps eigener Verstrickung in den Epstein-Skandal abzulenken.