Franziska Drohsel: „Ich hätte mir mehr Widerstand gegen die Bürgergeld-Pläne gewünscht“

Das SPD-Mitgliederbegehren sollte ein Zeichen gegen die Verschärfungen beim Bürgergeld setzen – doch bislang fehlt die breite Unterstützung. Mitinitiatorin Franziska Drohsel über neoliberale Narrative, Glaubwürdigkeit und Protest Das SPD-Mitgliederbegehren gegen die geplanten Sanktionsverschärfungen beim Bürgergeld steht vor einer hohen Hürde. Noch Anfang November hatten rund 3.500 Sozialdemokrat*innen das Begehren „Gegen die Entsolidarisierung“ unterstützt. Am 10. November wurde es offiziell beim Parteivorstand eingereicht. Damit es in der zweiten Phase erfolgreich ist, müssten nun rund 70.000 der etwa 348.000 SPD-Mitglieder unterschreiben – knapp 20 Prozent. Die Frist läuft bis Ende März. Über die Chancen des Begehrens, innerparteilichen Widerstand und die Glaubwürdigkeit der SPD sprach der Freitag mit Mitinitiatorin Franziska Drohsel . Die Politikerin vom linken Parteiflügel ruft dazu auf, am 28. Februar in Berlin gegen die Reformpläne zu pr Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .