Die Clintons und Epstein: Hillary muss wieder einmal für ihren Mann gerade stehen

Dass die Anhörung Hillary Clintons zu den Epstein-Files ein politisches Ablenkungsmanöver der Republikaner ist, überrascht niemanden. Doch was lernen wir daraus über den Umgang der Öffentlichkeit mit machtorientierten Frauen? Eine sichtlich genervte und müde Hillary Clinton tritt nach der Anhörung am Donnerstag vor die Presse. Betont nochmals, sie habe Jeffrey Epstein nie getroffen, Ghislaine Maxwell sei nur eine flüchtige Bekanntschaft gewesen. Dass ihr versagt worden sei, den Termin öffentlich abzuhalten, sodass sie nun der Öffentlichkeit die Inhalte nacherzählen müsse. Mit einem sarkastischen Lächeln berichtet sie davon, dass sie wieder und wieder mögliche Beziehungen zum verurteilten Sexualstraftäter und Besuche auf dessen Insel verneinen musste – und dass es am Ende „recht ungewöhnlich“ geworden sei. Sie sei zu UFOs und „ Pizzagate “ befragt worden, also der von Rechten im Wahlkampf 2016 gestreuten Verschwörungstheorie, Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .