Massengräber nach Rebellenabzug im Kongo entdeckt

In der Stadt Uvira im Osten der Demokratischen Republik Kongo sind nach dem Abzug der Rebellengruppe AFC/M23 zwei Massengräber mit insgesamt mindestens 172 Leichen gefunden worden. Dies teilte der von der Regierung in Kinshasa eingesetzte Gouverneur der Provinz Süd-Kivu, Jean-Jacques Purusi, am Freitag mit. Die Gräber in den Stadtteilen Kilomoni und Kavimvira enthielten demnach 31 beziehungsweise 141 Leichen. Die AFC/M23 wies eine Verantwortung für die Taten zurück.