Nanette Snoep, Direktorin des Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln, sieht die Zukunft ethnologischer Museen als offene Plattformen. Damit eckt sie immer wieder an Mit einer Sammlung von rund 65.000 Gegenständen zählt das Rautenstrauch-Joest-Museum in Köln zu den größten ethnologischen Museen in Deutschland. Nanette Snoep ist seit 2019 seine Direktorin, Ende 2026 läuft ihr Vertrag aus. Zuvor war sie am Musée du quai Branly in Paris tätig und Leiterin der Staatlichen Ethnographischen Sammlungen Sachsen. der Freitag: Frau Snoep, Sie sind seit sieben Jahren Direktorin des Rautenstrauch-Joest-Museums in Köln. Wo lagen in dieser Zeit die Schwerpunkte Ihrer Arbeit? Nanette Snoep: Mein Anspruch ist es, Raum zu schaffen für Perspektiven, die in deutschen Museen lange marginalisiert wurden: für Menschen aus der Diaspora, aus den Regionen, aus denen die Sammlungen kommen, für Menschen mit Rassismuserfah Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .