Wer eine Verschwörung behauptet, muss Belege liefern. Im Falle des „großen Austausches“ oder von QAnon gibt es sie nicht. Aber es gibt durchaus Fälle in der Geschichte, in denen diese Belege geliefert werden konnten „Großer Austausch“ – der Begriff geistert nicht nur durch das Internet. Mittlerweile kann man ihn auch in Bundestagsreden hören, wobei eine geplante massenhafte Migrationspolitik unterstellt wird. Nicht direkt behauptet, aber nahegelegt wird dabei konspiratives Vorgehen. Denn für den gemeinten Austausch einer einheimischen durch eine migrantische Bevölkerung muss es ja Pläne geben. Dies legt jedenfalls die genannte Formulierung nahe. Demnach dürfte es eine geheime Gruppe geben, welche eine solche Praxis gezielt umsetzt. Belege gibt es dafür nicht, Verschwörungsideologien kursieren trotzdem. Dafür wird dann gern ein „Deep State“ verantwortlich gemacht, der nun auch im Zusammenhang mit dem Epstein-Skandal wieder auftau Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .