Sowohl die Wiener als auch die Linzer benötigen noch zumindest einen Punkt, um die Meistergruppe zu fixieren. Dem Vierten könnte wie dem Dritten je nach den übrigen Resultaten schon ein Remis reichen, sich auf ein Unentschieden zu einigen wäre aber ein fatales Unterfangen. Denn eine Zitterpartie am folgenden Wochenende soll vermieden werden. LASK-Trainer Dietmar Kühbauer erwartet ein „Spiel auf Augenhöhe“. Die Austria sei eine gut organisierte Mannschaft. „Kleinigkeiten werden entscheiden, deshalb müssen wir schauen, die Fehlerquote gering zu halten.“ 1:5 verloren die unter Kühbauer davor schier unbezwingbaren Athletiker zuletzt gegen Salzburg. Ein gutes Omen für die Veilchen? Sicher nicht. „Der LASK hat individuelle Klasse und einen erfahrenen Trainer. Ich glaube nicht, dass das Spiel von letzter Woche irgendwie nachwirken wird“, meinte auch Stephan Helm . Der Austria-Coach kassierte mit dem 1:2 in Altach mit seinem Team zuletzt ebenfalls eine Niederlage. Vor heimischer Kulisse soll die Leistungsgrenze wieder erreicht werden, wie schon gegen Salzburg und Rapid gezeigt. „Wir haben uns in eine gute Ausgangslage gebracht. Da braucht man nicht, dass es sich noch zuspitzt“, sagte Helm mit Blick auf die Tabelle. Der Burgenländer hatte immer betont, dass der Kampf um die Top 6 bis zur letzten Runde heiß bleiben wird. In der Abwehr kehrt Aleksandar Dragovic wieder zurück. Vorne droht der Ausfall von Sanel Saljic (muskuläre Probleme). Das erste Saisonduell gewann der LASK 2:1. Die Linzer sind drei Tage später im Halbfinale des ÖFB-Cups in Ried gefordert.