Enthauptungsschlag im Iran: Der gewaltsame Tod von Ali Khamenei ist kein Regimewechsel

Bisher ist keine schlüssige Agenda zu erkennen, wie Donald Trump und Benjamin Netanjahu Iran gefügig machen wollen. Jede künftige Führung in Teheran muss es belasten, ihr Mandat der gezielten Tötung des religiösen Führers zu verdanken Ali Khamenei agierte nicht allein als „Revolutionsführer“. Er war vor allem der geistliche Führer einer schiitischen Glaubensgemeinschaft, zu der sich bei einer Bevölkerung von 80 Millionen mehr als 95 Prozent – wenn nicht inbrünstig bekennen, so doch rechnen. Wie immer sie zu Ayatollah Ali Khamenei standen – sie dürften sich als Gläubige missachtet und gedemütigt fühlen, dass ihnen fremde Mächte wie die USA und Israel diesen Toten vor die Füße legen. Damit ist jede künftige politische und geistliche Führung des Iran belastet und diskreditiert, die ihr Mandat der gezielten Tötung des höchsten religiösen Führers verdankt – wer immer er gewesen, was immer er gedacht und getan ha Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .