Der zweite Super-G in Soldeu endete für die Österreicherinnen enttäuschend. Die Vorarlbergerin Nina Ortlieb landete mit 1,43 Sekunden Rückstand als beste ÖSV-Starterin auf Rang neun und war damit "richtig zufrieden. Ein neunter Platz ist mit meiner Nummer ein gutes Ergebnis". Ortliebs Teamkolleginnen waren allerdings weit abgeschlagen. So war etwa Cornelia Hütter mit 2:28 Sekunden Rückstand völlig ratlos: "Es sind jetzt zu viele Emotionen drinnen. Gestern habe ich gewusst, woran es gelegen ist. Ich kann heute gar nichts sagen." Der Sieg ging an die Italienerin Sofia Goggia. "Ich habe bei den Sprüngen noch kein gutes Gefühl, da denke ich noch ein bisschen zu viel nach", sagte Goggia. "Die vergangene Woche war nicht gut für meine Beine." Rang zwei ging an die Deutsche Emma Aicher (+0,24/) vor der Norwegerin Kajsa Vickhoff Lie (+0,31). Goggia baute den Vorsprung in der Super-G-Wertung aus Im Super-G-Weltcup baute Goggia den Vorsprung zwei Rennen vor Schluss auf 84 Punkte auf die Neuseeländerin Alice Robinson (Tagessiebente) aus, Aicher liegt 116 zurück. Im Gesamtweltcup führt die US-Amerikanerin Mikaela Shiffrin 170 Zähler vor der Schweizerin Camille Rast, beide bei den Speedrennen nicht mit dabei, Aicher hat als Dritte 219 aufzuholen. Die Chance dazu bietet sich schon kommende Woche bei den drei Speedrennen in Val di Fassa (zwei Abfahrten, ein Super-G).