Angesichts der Entwicklungen im Nahen Osten hat die AUA ihren Flugplan angepasst und die Verbindungen von und nach Tel Aviv (Israel), Amman (Jordanien) und Erbil (Irak) seien bis einschließlich 8. März ausgesetzt. Nach Dubai (Vereinigte Arabische Emirate/VAE) fallen alle Flüge bis inklusive 4. März aus. Am Sonntagvormittag hob jedoch ein AUA-Flieger von Wien-Schwechat in Richtung Maskat/Oman ab. Da die Destination eigentlich nicht von der AUA direkt angeflogen wird, sorgte der Flug für Rätselraten am Flughafen. Vielleicht ein Evakuierungsflug? AUA-Sprecherin Barbara Greul bestätigte den Flug nach Maskat. Der Airbus A320 neo hob ohne Passagiere ab, weil es sich um eine Lufthansa-interne Evakuierung des in der Region beschäftigten Personals der Lufthansa-Gruppe handelte. "Wir fliegen unsere dort stationierte Crew aus", sagte Greul zum KURIER. Der Flughafen Maskat sei nicht gesperrt, eine Rückkehr des Fliegers in Wien-Schwechat wurde für die Nachtstunden erwartet. Der Oman wird bis auf weiteres normal von den jeweiligen Fluggesellschaften angeflogen. Flughafen Dubai gesperrt Anders sieht es in Dubai aus, wo am Sonntag alle Flüge am internationalen Flughafen DXB sowie am Al Maktoum Airport (DWC) bis auf weiteres ausgesetzt wurden und viele Urlauber nicht abreisen konnten. Auch Kreuzfahrtschiffe betroffen Neben dem Flugverkehr geriet auch der Schiffsverkehr in der Golfregion ins Stocken. Das Kreuzfahrtschiff "MSC Euribia" mit mehr als 6.000 Passagieren lag Berichten zufolge in Dubai fest, eine geplante Orient-Kreuzfahrt wurde abgesagt. Vom deutschen Anbieter TUI Cruises liegen die Kreuzfahrtschiffe "Mein Schiff 4" und "Mein Schiff 5" fest. "Die Sicherheit unserer Gäste und der Crew hat für uns jederzeit oberste Priorität", hieß es auf der Website des Anbieters. Eine planmäßige Durchführung der Reisen sei derzeit nicht verantwortbar.