1:1 in Altach: Rapid fehlten wenige Minuten auf den Einzug in die Top-6

Jetzt wird es eng für Rapid im Kampf um die Top-6. Am Sonntag spielten alle für Rapid, nur Rapid nicht. Nach dem 1:1 in Vorarlberg haben die Wiener als Sechster vor dem letzten Spiel gegen Salzburg nur einen Punkt Vorsprung auf Altach und zwei auf Ried und WSG. Rapid wird sich wohl keine Niederlage  gegen Salzburg leisten dürfen. Am Sonntag gab es erstmals Aufregung in Altach, als der VAR Schiedsrichter Christian-Petru Ciochirca zum Video-Studium bat. Altach-Goalie Stojanovic hatte Wurmbrand per Wrestling-Griff zu Boden gerissen. Für einen Strafstoß war es dem Referee zu wenig (18.). Es war in der ersten Hälfte die größte Chance von Rapid auf einen Torerfolg.   Rapid hatte mehr Ballbesitz, vermochte es aber nicht, daraus auch mehr Chancen herauszuspielen.  Weimann verfehlte bei einer scharfen Hereingabe von Bolla knapp (36.), Seidls Schuss fiel zu harmlos aus (37.). Rapid-Goalie Hedl musste sich bei den Abschlüssen von Hrstic (24.) und Greil (25.) schon mehr bemühen. Rapid-Sportchef Markus Katzer gab in der Pause zu, dass der 2:0-Zwischenstand von GAK gegen Ried nicht an die Mannschaft weitergeleitet wird. Vielleicht hätte es die Rapidler motiviert, dass sie nur knapp vom fixen Einzug in die Top-sechs  entfernt gewesen waren. Rapid traf aber auch unwissend. Der quirlige Nunoo nahm einen langen Ball im Rücken des Altachers Oswald perfekt in den Lauf mit und legte kurz vor der Outlinie noch einmal in die Mitte ab, wo Weimann den Ball über die Linie bugsierte. Es war das erste Bundesliga-Tor der 34-jährigen Wieners (52.). Und dennoch sollte es keine Entscheidung zugunsten von Rapid sein.  Denn in der Schlussphase schlief die Rapid-Defensive, Cvetkovic konnte bei einem Kopfball  von Massombo nur zusehen – Altach glich zum 1:1 aus (86.).  Die Vorarlberger waren jetzt die klar bessere Mannschaft. Einen Schuss von Ingolitsch konnte Hedl mit einem Reflex gerade noch abwehren (95.). Es blieb beim Remis, das vor allem Altach half.