Der Schriftsteller Bernhard Schlink sagt: Unser Verständnis von Gerechtigkeit suggeriert, Gleiches solle immer gleich behandelt werden. Wie erklärt er Deutschlands Ungleichbehandlung ukrainischer Flüchtlinge und palästinensischer Kinder? Bernhard Schlink ist einer der bekanntesten Schriftsteller Deutschlands, spätestens seit seinem Roman Der Vorleser . Nun hat der Jurist, emeritierte Universitäts-Professor für Öffentliches Recht und ehemalige Verfassungsrichter einen Essay mit dem Titel Gerechtigkeit (Diogenes Verlag) geschrieben. Über das Buch sprach er mit der Journalistin Renata Schmidtkunz in Berlin. der Freitag: Herr Schlink – der Jurist, der seit Jahrzehnten Romane schreibt, hat nun einen Essay mit dem Titel „ Gerechtigkeit “ verfasst. Warum jetzt dieses Thema zu dieser Zeit? Bernhard Schlink: Das Thema beschäftigt mich seit langem. Es war einer der Gründe, warum ich Jurist geworden bin. Und jetzt bin ich an dem Punkt angekommen, wo ich die Summe aus den Einsichten zieh Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .