Science Communication Center ist ein eher sperriger Begriff – das wissen die Initiatoren nur zu gut. Daher wird es 2027 auch nicht heißen „Gemma ins SCC!“ – die Verwechslung mit einem großen Einkaufscenter wäre wohl zu groß –, sondern: „Gemma ins Q!“ Der 17. Buchstabe im Alphabet dient kurz und bündig als neuer Namensgeber für die derzeit im Entstehen befindliche Einrichtung für Wissenschaftskommunikation an der Adresse Wollzeile 27a in der Inneren Stadt. Q wie Question Q ist dabei keine Reminiszenz an die James-Bond-Reihe mit dem grenzgenialen Erfinder namens „Q“, sondern „Q steht für Question, für Neugier und für den Beginn jeder Erkenntnis“, wie es am Montag in einer Pressemitteilung hieß. Im kommenden Jahr soll am Standort der heutigen „Aula der Wissenschaften“ eröffnet werden; Ziel sind 70.000 Besucher pro Jahr, wobei vor allem jüngeres Publikum die Zielgruppe ist. Das Haus soll dabei „mehr als ein Museum“ sein. „Das Q, der Raum für Wissenschaft, versteht sich als eine Plattform für Dialog – in einer Zeit, in der gesellschaftliche Debatten zunehmend polarisierter werden“, erklärte Gründungsdirektor Christopher Lindinger . Träger des neuen Hauses sind die Akademie der Wissenschaften (ÖAW) sowie TU und Universität Wien. Für ÖAW-Präsident Heinz Faßmann ist es wichtig zu betonen, dass Q für „die neugierige Frage“ stehe. Aber auch: „Die Antwort diskutieren wir – im Q.“