Die Anker Solix C300 erweist sich im Test mit 16 × 24 × 17 Zentimetern sowie 4,2 Kilogramm als kompakt und dank Tragegurt gut transportierbar. Die nominelle Kapazität beträgt 288 Wh. In der Praxis konnten wir über die 230-Volt-Steckdose 240 Wh entnehmen, über USB-C 266 Wh und über die 12-Volt-Auto-Buchse 254 Wh. Da für eine Vollladung inklusive Wandlungsverlusten 346 Wh Energie zugeführt werden musste, entspricht das einem Gesamtwirkungsgrad von 69 Prozent an der 230-Volt-Buchse. Am AC-Ausgang liefert die C300 maximal 300 Watt, ausreichend für Kleingeräte. Geladen wird mit bis zu 329 Watt, im Schnitt ist die Powerstation nach 1 Stunde und 9 Minuten voll. Positiv ist die geringe Lautheit: Bei 100 Watt Entladung messen wir praktisch unhörbare 0,1 Sone, beim Laden 0,7 Sone. Zur Ausstattung zählen zwei 230-Volt-Steckdosen, die sich die 300 Watt teilen, sowie ein flexibel einstellbarer AC-Abschalttimer (5 Minuten bis 23:55 Stunden). USB-C2 und USB-C3 liefern bis zu 140 Watt (PD bei 28 V), während ein weiterer USB-C-Port nur 15 Watt und der USB-A-Anschluss maximal 12 Watt erreicht. Solarpanele lassen sich über XT60 verbinden. Das Display zeigt Akkustand in Prozent, Lade- und Entladeleistung, Restlauf- oder Restladezeit, aktive Ausgänge und Warnmeldungen. Per App lassen sich AC- und Auto-Ausgänge getrennt steuern, Timer und Zeitautomatik festlegen, die Ladeleistung begrenzen und der Eco-Modus aktivieren. Der verbaute LiFePO4-Akku ist laut Hersteller auf 3.000 Ladezyklen ausgelegt.