Philosophie | Sie war Hannah Arendts einzige Doktorandin: Was lernen wir von Elisabeth Young-Bruehl?

Vor 80 Jahren wurde Elisabeth Young-Bruehl geboren. Sie promovierte bei Hannah Arendt und machte sich einen Namen als Therapeutin und Publizistin. Unsere Autorin kannte Young-Bruehl persönlich – und erinnert sich an eine große Denkerin Hannah Arendt inspiriert inzwischen Generationen von Philosophen und prägt für viele das Bild dessen, was das überhaupt ist: eine Philosophin. Aber obwohl sie die letzten 15 Jahre ihres Lebens an verschiedenen Universitäten an der amerikanischen Ostküste lehrte – zuletzt und am längsten an der New School in New York –, hatte Arendt doch im engeren Sinne nur eine einzige Schülerin. Niemand außer Elisabeth Young-Bruehl hat je bei ihr promoviert. Dieses Betreuungsverhältnis darf man sich weder nach den Maßstäben der anonymen Massenuni noch nach denen serviceorientierter Eliteinstitutionen vorstellen, sondern folgendermaßen: Nachdem Young-Bruehl ein Jahr als Doktorandin eingeschrieben war, trafen sich die beiden zur ersten Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .