Während andere EU-Staaten die Angriffe auf den Iran als völkerrechtswidrig bezeichnen, gibt Friedrich Merz im Weißen Haus den makellosen Verbündeten. Das war schon bei den Militärschlägen im Juni so – nur hat sich jetzt die Lage verändert Was konnte ihm Besseres passieren, als am vierten Tag des von den USA gegen den Iran geführten Krieges bei Donald Trump vorgelassen zu werden? Als erster Regierungschef aus Europa durfte sich Friedrich Merz an die Seite des Feldherrn setzen, stehen und ihm zuhören. „Es läuft sehr gut. Ihre Marine ist ausgeschaltet, ihre Luftwaffe ist ausgeschaltet, ihr Radar. So ziemlich alles wurde ausgeschaltet.“ Warum wehren sie sich dann noch, hätte Merz an dieser Stelle fragen können. Tat er aber nicht. Offenbar war die Gunst der Stunde einfach zu überwältigend, als dass es sich anbot, Skepsis gegenüber einem auf externe Gewalt gegründeten Regime Change zu äußern oder einen Angriffskrieg zu beklagen, bei dem täglich Hunderte und d Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .