Viele Menschen im Iran fiebern auf ein Ende des iranischen Regimes – und fürchten sich vor Bomben und Zukunft gleichermaßen Ich war noch in der Schockstarre, da bekam ich schon den ersten Anruf: „Herzlichen Glückwunsch, er ist endlich weg.“ Ein Satz, der keinen Sinn macht – außer man weiß, dass mit „er“ Ali Khamenei gemeint ist, der oberste geistliche Führer Irans. Und ja, er war es. Viele in Deutschland fragen sich gerade, wie man über den Tod eines Menschen feiern kann. Und ich, deutsch sozialisiert, verstehe diese Hemmung. Die moralische Intuition, dass jedes Leben schützenswert ist. Und gleichzeitig kommen auch mir die Tränen. Es sind Tränen aus freudiger Erleichterung. Schon ziehen die Bilder an mir vorbei: Menschen, deren Liebste massakriert oder an Baukränen aufgehängt wurden. Frauen, denen Sicherheitskräfte aus näch Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .