Politour

Zum 8. März Das Programm zum feministischen Kampftag ist auch dieses Jahr divers und dezentral. Mit Kundgebungen in Winterthur Oberer Graben, Sa, 7. März 2026, 10.30 Uhr. Zürich Paradeplatz, Sa, 7. März 2026, 13.30 Uhr. Bern Reitschule, Dachstock, So, 8. März 2026, ab 11 Uhr. Workshops, Diskussionen, Konzerte. Ab 15 Uhr Demonstration auf dem Bundesplatz. Basel Ni-Una-Menos-Platz (Marktplatz), So, 8. März 2026, 14 Uhr. Die Gewerkschaft Unia publiziert am 7. März ihre aktualisierte Broschüre zum Thema sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz und wird rund um den Internationalen Tag der Frauenrechte an verschiedenen Orten präsent sein: Arbon Seeparksaal, Sa, 7. März 2026, 19 Uhr bis ca. 1 Uhr. Essen, Musik und Unterhaltung. Basel Theaterplatz, So, 8. März 2026, 10 Uhr. Brunch und T-Shirts bedrucken. Bern Unia Zentralsekretariat Bern, Egghölzli, Weltpoststrasse 20, Sa, 7. März 2026, 10–16 Uhr. Unia-Frauenkonferenz. Anmelden unter frauen@unia.ch . Naters Café Zuckerpuppa, So, 8. März 2026, 10 Uhr. Brunch. Olten Haus der Museen, Konradstrasse 7, So, 8. März 2026, 14.15 Uhr. Stadtführung «Oltner Pionierinnen» mit Rita Lanz. Zürich Unia-Sekretariat Zürich-Schaffhausen, Strassburgstrasse 11, Saal im 6. Stock, Fr, 6. März 2026, 18.30 Uhr. Lesung aus dem Roman «Geliebte Mutter – Canım Annem» der Autorin und WOZ-Redaktorin Çiğdem Akyol, moderiert von Anouk Robinigg. Das Basler Kultkino zeigt zudem Filme von, mit oder über Frauen. Basel kult.kino atelier, Theaterstrasse 7, So, 8. März 2026. Programm: www.kultkino.ch/event/internationalwomensday2026/ Das Frauennetz Liechtenstein organisiert unter dem Slogan «Matriarchy is Peace» ein «Stehen in Stille» für Frieden. Vaduz Regierungsgebäude, So, 8. März 2026, 14 Uhr. Siehe matriarchiv.ch (PDF-Datei) . In St. Gallen thematisiert das «8. März»-Komitee derweil weibliche Genitalverstümmelung und zeigt den Film «Do You Remember Me?» – die Geschichte von Sara Aduse, die als siebenjähriges Mädchen in Äthiopien beschnitten wurde. Nach dem Film gibts eine Podiumsdiskussion mit zwei Fachfrauen vom Verein gegen Mädchenbeschneidung Ostschweiz und Liechtenstein und einer Gynäkologin, anschliessend einen Apéro. St. Gallen Palace, Blumenbergplatz, So, 8. März 2026, 10.30 Uhr. Jenische und Sinti:zze In Anschluss an eine Tagung zu «Minderheitenschutz der Jenischen und Sinti im Kanton Graubünden» findet in Chur eine öffentliche Lesung von Silvia Süess und Uschi Waser statt. Die 73-jährige Jenische Uschi Waser kommt aus einer Familie aus dem bündnerischen Obervaz, die vom «Hilfswerk» Kinder der Landstrasse förmlich gejagt wurde. WOZ-Redaktorin Silvia Süess hat Wasers Geschichte im Buch «Reden, um nicht zu ersticken. Uschi Waser – die Lebensgeschichte einer Jenischen» aufgezeichnet. Chur Stadtbibliothek, Do, 12. März 2026, 19 Uhr. www.bibliochur.ch Konzernverantwortung Der Film «Macht und Ohnmacht» zeigt zwei Schauplätze, die kaum weiter auseinanderliegen könnten: 18 000 Kilometer Luftlinie liegen zwischen der Andenprovinz Espinar und dem Regenwald auf der südostasiatischen Insel Borneo. Doch die indigenen Gemeinschaften beider Regionen verbindet ihr Kampf gegen eine gigantische, aus der Schweiz gesteuerte Mine. Vertreibung, Zerstörung und Verschmutzung sind allgegenwärtig. Die Menschen kämpfen gegen die Vernichtung ihrer Lebensgrundlagen und für ihr Land und ihre Gesundheit. Ihre Kraft liegt in der Gemeinschaft, die jedoch durch falsche Versprechungen und perfide Taktiken der Konzerne unter Druck gerät. Die eindrücklichen Geschichten zeigen, warum die Schweiz endlich ein Konzernverantwortungsgesetz braucht. Der Film wurde vom Schweizer Dokumentarfilmer Sven Rufer im Auftrag der Koalition für Konzernverantwortung gedreht. Zürich Rote Fabrik, Clubraum, Seestrasse 395, Fr, 6. März 2026, 19.30 Uhr. Gastarbeiter:innen Vića Mitrović kam vor vierzig Jahren aus dem damaligen Jugoslawien in die Schweiz. Er arbeitete als «bauštelac» und Fabrikarbeiter, organisierte sich, mischte sich ein und wurde Gewerkschaftssekretär, Dolmetscher und Politiker. In seinem neuen Buch erzählt Mitrović seine Geschichte als «Gastarbeiter» in der Ostschweiz. Eine autobiografische Erzählung über Identität im Plural und die Erfahrung bleibender Fremdheit. Fotografien und persönliche Gegenstände bilden den Ausgangspunkt für das Gespräch mit Rolf Bossart. St. Gallen Palace, Blumenbergplatz, Di, 10. März 2026, 19.30 Uhr. Zugewanderte Worauf muss ich aufpassen, wenn ich aus einem Drittstaat im Familiennachzug in die Schweiz gezogen bin? Welches Risiko gibt es bei früher Trennung oder Scheidung? Welche Deutschkenntnisse muss ich für eine Bewilligung C oder den Schweizer Pass haben? Kann eine Niederlassung C wieder zu einem Aufenthalt B herabgestuft werden? Die Juristin Anna Nilsen macht eine kurze Einführung und beantwortet Fragen zu Rechtlichem für binationale Paare und Zugewanderte. Zürich Karl der Grosse, Kirchgasse 14, Mi, 11. März 2026, 19.30 Uhr. Siehe drive.google.com (PDF-Datei) .