So gut hat es angefangen in Salzburg mit dem neuen Trainer Daniel Beichler . Zunächst die 5:1-Gala im Hit gegen den LASK. Beim 0:0 gegen Hartberg stimmte das Ergebnis zwar nicht, die Leistung war aber ebenfalls in Ordnung. Und dann das: Salzburg verliert im Cup-Halbfinale zu Hause gegen Altach mit 0:1 und ist draußen. Nichts wird es mit dem ersten Cup-Titel seit 2022. In der Liga lacht man zwar von der Tabellenspitze, dennoch ist man zurück auf dem Boden der Realität. "In einem Heimspiel gegen Altach muss man als Salzburg einfach weiterkommen“, brachte es Kapitän Mads Bidstrup auf den Punkt. Jetzt müssen erst einmal die Wunden geleckt werden. "Es tut schon sehr weh, wir fallen jetzt aber nicht in eine Depression", sagte Frans Krätzig . Erste Niederlage Für Beichler war es im dritten Spiel seine erste Niederlage als Cheftrainer der Salzburger. Der 37-Jährige war mit seiner Mannschaft lediglich in der Anfangsphase zufrieden. Danach habe es an "Schärfe und Klarheit" gefehlt im Salzburger Spiel, am Ende seine seine Jungs auch "zu ungeduldig" gewesen, wodurch viele Fehler passiert wären. Immerhin sah der Coach auch etwas Positives: "Dass wir es am Sonntag schon besser machen können." Da geht es gegen Rapid, Salzburg will die Tabellenführung verteidigen - die Liga ist ja jetzt die einzige Titelchance. "Es ist klar, dass wir am Sonntag mit dem Messer zwischen den Zähnen am Platz stehen werden, denn die Tabellenführung wollen wir unbedingt behalten", verlautete Tormann Alexander Schlager . Seinen Ärger konnte er nicht verbergen. "Wir stehen zurecht da wie die Vollidioten." Schlüsse Für Beichler geht es nach der "riesigen Enttäuschung" jetzt darum, die richtigen Schlüsse zu ziehen. Dass er keine Wunder vollbringen kann, schon gar nicht von heute auf morgen, war ihm schon immer klar: "Ich habe schon nach dem 5:1 gegen den LASK gesagt, dass es ein Prozess sein wird, der dauern wird." Was gegen Rapid besser werden muss? "Gegen Altach hat man den Spielern den innerlichen Stress angesehen, weil es nicht nach Wunsch gelaufen ist. Da müssen wir klar bleiben. Auch wenn es einmal nicht so läuft, muss die Überzeugung so groß sein, dass wir an unserer Idee festhalten." Zunächst ist er aber als Psychologe gefragt: "Diese Niederlage kann auch eine Chance sein." Die erste Chance auf einen Titel ist allerdings dahin.