Die Umweltschutzorganisation Greenpeace hat am Donnerstag die Luftmessungen der Taskforce zur Asbestbelastung im Burgenland kritisiert. Bei den veröffentlichten Messwerten würden wichtige Daten fehlen, meinte Stefan Stadler, Sprecher des Greenpeace-Investigativteams. Den deutschen Umwelttoxikologen Norbert Weis ließ insbesondere das Ergebnis bei der Klinik Oberwart aufhorchen. 830 Asbestfasern pro Kubikmeter unter den vorherrschenden Bedingungen seien "ein Hammer".