Paris | Zwischen Widerstand und Social Media: „Die Buchhandlung der Exilanten“ in Paris

Die legendäre Buchhandlung Shakespeare and Company ist heute ein Hit auf Instagram und bei Touristen. Uwe Neumahr erzählt in seinem Buch „Die Buchhandlung der Exilanten“ von diesem Ort – aber auch von Emigration, Vichy-Regime und der Boheme Wer im verregneten Paris vor der dunkelgrünen Markise über dem Eingang zur Buchhandlung Shakespeare and Company steht, braucht nicht nur einen Schirm, sondern auch etwas Geduld. Hier, am linken Seine-Ufer mit Blick auf die frisch restaurierte Kathedrale Notre-Dame, dauert es eine Weile, bis man an der Reihe ist. In der Schlange in der Rue de la Bûcherie begegnet man einer schottischen Mutter mit ihren zwei Teenie-Girls, die durch Insta auf den Laden aufmerksam geworden sind. Ein junger Schweizer will eine englische Sonderausgabe des Grafen von Monte Cristo erstehen, begleitet wird er von seinem Vater, der grinsend eingesteht: „Ich bin nur zum Bezahlen dabei.“ Dieser Touristenmagnet, der mittlerweile in keinem Reiseführer fehlt, verfügt über ein ausg Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .