Schuss in Floridsdorf: Hausbesitzer wegen Mordversuchs angeklagt

Nach einem Schuss auf einen Arbeiter im November 2025 in Wien-Floridsdorf ist gegen den Hausbesitzer, der auf den Mann gefeuert haben soll, Anklage wegen versuchten Mordes erhoben worden. Die Anwältin des Verdächtigen, Astrid Wagner, bestätigte einen Bericht in Heute . Die Anklage ist noch nicht rechtskräftig. Ein Termin für eine Verhandlung stehe deshalb noch nicht fest. Ihr Mandant werde sich nicht des Mordversuchs schuldig bekennen, so Wagner. Keine Gewerbescheine Bei dem 53-Jährigen handelt es sich um den Hausbesitzer, der mit dem späteren Opfer und sieben weiteren auf seinem Grundstück tätigen Arbeitern in Streit geraten war. Die Rumänen sollen am Dach und am Carport Reparaturarbeiten vorgenommen und dafür mehr als 14.000 Euro verlangt haben. Wenige Tage später kamen die Männer erneut und wollten für nicht verlangte Arbeiten erneut Geld. Ein Betrugsvorwurf stand im Raum. Einen Gewerbeschein konnte jedenfalls keiner der Männer vorweisen. Der Mann, der zum Tatzeitpunkt 1,4 Promille Alkohol im Blut hatte, schoss zunächst auf einen der Arbeiter und dann auch auf deren Fahrzeug, ein Projektil beschädigte die Heckscheibe des Pkw. Die Schüsse des 53-Jährigen lösten jedenfalls einen Großeinsatz der Polizei aus. Sondereinsatzkräfte umstellten das Haus des Österreichers, kurze Zeit später ergab sich dieser und zeigte sich bei seiner Festnahme bezüglich der Schussabgaben geständig.