Es ist ein Hilferuf aus dem Bezirk Melk , der bewegt. Seit mehr als 33 Jahren dreht sich im Leben einer niederösterreichischen Familie alles um Pferde. Besonders die Ponyzucht, die Arbeit mit Zuchthengsten sowie die Ausbildung junger Pferde prägen ihr Lebenswerk. Gleichzeitig war der kleine Hof im Bezirk über Jahrzehnte ein Ort, an dem Kinder den Reitsport kennenlernen konnten. „22 Jahre lang wurde der Betrieb aufgebaut und geführt“, heißt es in einem Schreiben, das nun den KURIER erreicht hat. In dieser Zeit machten dort unzählige Kinder ihre ersten Erlebnisse im Sattel. „Existenzielle Herausforderung“ Eine zentrale Rolle spielten dabei die geduldigen Schulpferde. Sie begleiteten Generationen von Kindern, vermittelten Vertrauen und weckten die Liebe zum Reitsport. Einige von ihnen sind heute bereits ältere Pferde, die ihr ganzes Leben im Dienst der Kinder und der Ausbildung standen. „Doch nun stehen wir vor einer existenziellen Herausforderung“, zeigt sich die Familie, die aufgrund eines laufenden Verfahrens anonym bleiben will, verbittert. „Die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Zeit haben die finanziellen Rücklagen vollständig aufgebraucht“, heißt es weiter. In der Hoffnung auf Unterstützung nahm die Familie die Hilfe von Bekannten an – eine Entscheidung, die schließlich dazu führte, dass sie ihren Hof verlor. Mit Ende Juni 2026 muss der Betrieb schließen. Damit verlieren nicht nur die Betreiber ihr Zuhause, sondern auch 25 Pferde ihren bisherigen Lebensort. Einstellplätze gesucht Nun wird öffentlich um Unterstützung gebeten. Gesucht werden Spenden für einen Neuanfang, Einstellplätze für einzelne Pferde oder ein kleiner Hof zur Pacht oder zum Kauf mit Platz für rund 25 Pferde. Bevorzugt wird eine Lösung in der Region St. Pölten , Amstetten , Scheibbs oder Melk . Informationen gibt es unter: pferdesucheneinzuhause@gmx.at