Die AfD will den MDR nach der Sachsen-Anhalt-Wahl radikal umbauen. Der Medienrechtler Hubertus Gersdorf erklärt, welche Möglichkeiten sie wirklich hätte. Unabhängig davon führe an einer medialen Gleichbehandlung der Partei kein Weg vorbei Abschaffen will sie ihn nicht, rigoros reformieren schon – die AfD hat klare Vorstellungen über die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks (Fernsehen, Hörfunk, Online-Dienste) in Deutschland. Was der Reformstaatsvertrag vorsieht, etwa weniger Sender, reicht ihr nicht. Vielfach werde die mediale Grundversorgung von einseitiger Meinungsbildung durchdrungen, die sich stetig verstärkt habe, so der Vorwurf. Eine Wahrnehmung, wie sie dem öffentlichen Diskurs über ARD und ZDF nicht fremd ist. Sollte sie durch die Landtagswahl am 6. September Regierungsverantwortung übernehmen, schweben der AfD in Sachsen-Anhalt radikale Maßnahmen vor. der Freitag: Herr Gersdorf, Ulrich Siegmund, AfD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt, vers Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .