Monatelanges Warten auf Hilfe ist für viele in Deutschland Realität. Nun drohen pauschale Vergütungskürzungen der Psychotherapieleistungen. Die Folgen für Patient:innen und das Gesundheitssystem könnten gravierend sein Warten lautet die Devise, wenn die Psyche am Boden liegt. Und das oft monatelang. Denn ob lähmende Angststörungen, Depressionen oder Suchterkrankungen Körper und Seele niederdrücken – helfen kann meist nur eine Psychotherapie. Und genau dort, wo es schon jetzt an Kapazitäten mangelt, soll nun noch weiter gespart werden. Zum Leidwesen aller, denn psychische Krisen können jeden treffen. Vom 1. April an – so entschied ein Schiedsgremium – soll die Vergütung für psychotherapeutische Leistungen um 4,5 Prozent sinken. Während die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) dagegen stimmte, forderten die gesetzlichen Krankenkassen ursprünglich sogar eine Kürzung von zehn Prozent. Lange Wartezeiten, wenig Therapieplätze He Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .