Prozess um versuchten Mord an Mitbewohner in betreuter WG

Am Mittwoch ist ein 42-Jähriger in Wien wegen des Vorwurfs des versuchten Mords vor Gericht gestanden. Er hatte am 10. November 2025 seinen Mitbewohner in einer betreuten Wohneinrichtung für Suchtkranke mit einem Jagdmesser niedergestochen. Die Staatsanwältin ortete eine Tötungsabsicht: "In Österreich nennt man das Mord." Der Angeklagte gab zu, zugestochen zu haben, schilderte aber eine Notwehrsituation. "Ich wollte ihn sicher nicht töten", sagte er zu Prozessbeginn.