Geopolitik | Straße von Hormus: Irans wirksamste Waffe bleibt der asymmetrische Krieg

Die Kollateralschäden für den Welthandel und die Weltökonomie, die der Krieg im Iran ausgelöst hat, sind enorm. Der Iran profitiert davon in seinem Abwehrkampf, besonders in der Straße von Hormus Die wirksamsten Waffen des Iran sind nicht Raketen und Drohnen oder die reguläre Armee und die Revolutionsgarden, sondern der asymmetrische Krieg und seine Folgen. Dieser Konflikttyp ist weder ein Novum noch eine historische Rarität. Im ersten überlieferten Konflikt dieser Art besiegte Hermann der Cheruskerfürst („Arminius“) im Jahr 9 n. Chr. die überlegenen römischen Legionen im Teutoburger Wald. Die Geschichte statuierte fortan weitere Exempel, sobald die Kräfteverhältnisse einen klaren Kriegsausgang vermuten ließen, dann aber schuldig blieben. Beim Blick auf das 20. Jahrhundert denkt man unwillkürlich an Vietnam zwischen 1965 und 1975 hochgerüstete, moderne US-Streitkräfte kämpften gegen eine Nationale Befreiung Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .