Endzeitstimmung auf Kuba: Die USA drohen mit einer feindlichen Übernahme

Für Donald Trump ist der Griff nach Kuba die logische Folge seiner Erdrosselungsstrategie. Angeblich wird verhandelt, doch auf welcher Ebene und zu welchen Fragen, ist nicht bekannt. Das Ölembargo gegen die Insel wirkt verheerend Ángel Santiesteban kann sich die 7,50 Dollar, die in Havanna derzeit für einen Liter Benzin verlangt werden, nicht leisten. Sein Motorroller muss im Drahtverhau unter dem Appartement in der kleinen Stichstraße nahe dem Platz der Revolution stehen bleiben. Santiesteban, Schriftsteller und Kritiker der Regierung, ist die permanente ökonomische Krise leid – so wie viele Bewohner der kubanischen Hauptstadt, die derzeit unter dem doppelten Druck der USA ächzt – den seit 1961 verhängten, immer wieder verschärften Handelssanktionen und dem Erdölembargo, das seit dem Militärschlag Anfang Januar gegen Venezuela, gilt. Da die US-Regierung mit erhöhten Zöllen droht, liefert Mexiko kein leichtes Rohöl mehr nach Kuba. Für den P Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .