Das Bundesheer sucht einen neuen Generalstabschef

Das Verteidigungsministerium hat den Posten des Generalstabschefs ausgeschrieben. Die Bewerbungsfrist für die "Funktion der Chefin oder des Chefs des Generalstabes" läuft bis zum 22. April, wie es in der Ausschreibung auf der Jobbörse der Republik heißt. Das Gehalt ist mit mindestens 13.187,10 Euro brutto angegeben. Notwendig wird die Neubesetzung, weil der aktuelle Generalstabschef Rudolf Striedinger Ende September den Ruhestand antritt. Der erste, der seine Bewerbung in einem Interview mit der Tageszeitung Die Presse angekündigt hat, ist der stellvertretende Generalstabschef und Planungschef des Bundesheeres, Bruno Hofbauer. Hofbauer, der den "Aufbauplan 2032+" mitkonzipiert hat, werden gute Chancen zugerechnet. Zum Favoritenkreis zählt auch Generalleutnant Harald Vodosek, der die Direktion Rüstung und Beschaffung leitet. Laut Presse wird als ein weiterer aussichtsreicher Kandidat von Insidern auch Generalleutnant Martin Dorfer, Leiter der Direktion Einsatz sowie Kommandant der Landstreit- und Spezialeinsatzkräfte, genannt. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner (ÖVP) ging zuletzt von einem "großen Interesse" und einer "hohen Zahl an Bewerbern" aus. Wie beim vergangenen Mal auch werde sie sich dann von jedem Kandidaten "selber noch einmal ein Bild machen", wie Tanner im APA-Interview betont hatte. Favoriten habe sie keinen, so Tanner: "Wir haben so viele gute Leute." Der Generalstabschef ist Österreichs oberster Militär und Berater der Verteidigungsministerin.