Der Aufsichtsrat der Oberösterreichischen Gesundheitsholding (OÖG) hat in seiner Sitzung am Mittwoch dem zwischen Land Oberösterreich und der Steiermark ausverhandelten Vertrag zur Sicherung der grenzüberschreitenden Spitalsversorgung zugestimmt. Damit trete die Vereinbarung mit 1. April in Kraft, vorausgesetzt die Gesundheitsplattform Steiermark stimmt auch zu, berichtete die OÖG in einer Presseaussendung am Mittwochabend. Die Vereinbarung sieht vor, dass Patientinnen und Patienten aus dem Bezirk Liezen , insbesondere aus dem Ausseerland, bei medizinischer Notwendigkeit Leistungen im Salzkammergut Klinikum Bad Ischl in Anspruch nehmen können. Die Vereinbarung regelt detailliert, welche Leistungen erbracht und wie diese finanziell abgegolten werden. Am LKH Bad Aussee wird unter anderem die Chirurgie geschlossen. Dafür fließen Gelder für mehr Personal ins Klinikum Bad Ischl . Die Steiermark beteiligt sich an den entstehenden Kosten und stellt auch Mittel für zusätzlich notwendiges Personal zur Verfügung. In den ersten sechs Monaten nach Start der Kooperation sollen monatlich Gespräche zum Monitoring stattfinden, danach zweimal jährlich, um falls notwendig über Anpassungen zu beraten. "Guter, stabiler Weg" "Wir versorgen schon seit vielen Jahren steirische Patientinnen und Patienten. Die nun zusätzlich zu erwartenden rund 300 Patientinnen und Patienten sind für uns gut planbar. Für den Standort Bad Ischl ist die jetzt vereinbarte Lösung ein guter, stabiler Weg. Sie stärkt die regionale Versorgung und gibt unseren Teams Klarheit.", zeigt sich der Ärztliche Direktor Tilman Königswiese r zufrieden. Auch die Geschäftsführer der OÖG, Karl Lehner und Harald Schöffl, freuten sich, "dass wir durch den heutigen Beschluss im Aufsichtsrat der OÖ Gesundheitsholding, wie geplant in die Umsetzung gehen können".