Steinbeck und Strupler Anna Kuliscioff, die 1857 auf der Krim geborene Anarchistin und revolutionäre Feministin, lebte in der Schweiz und in Italien. WOZ-Kolumnistin Michelle Steinbeck hat mit der Übersetzerin Marina Galli Kuliscioffs Briefe ins Deutsche übersetzt. Unter dem Titel «Ich will dich sehen, mit deinem Verbrechergesicht. Liebesbriefe einer Revolutionärin» sind sie im Paranoia-City-Verlag erschienen, zu dessen Kollektiv auch WOZ-Redaktorin Merièm Strupler gehört. Am Mittwoch, 25. März 2026, um 19 Uhr sprechen Steinbeck, Galli und Caroline Arni im Literaturhaus Basel über revolutionäre Frauen, moderiert von Nadia Brügger. Die Buchvernissage findet am Donnerstag, 9. April 2026, um 19 Uhr in der Zürcher Buchhandlung Paranoia City statt. Jikhareva und die OSZE Vor rund dreissig Jahren wurde die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa gegründet. Ihr Zweck, die Friedenssicherung, ist derzeit infrage gestellt. Welche Wege gibt es für eine progressive Sicherheitspolitik? Danach fragt eine Veranstaltung der Anny-Klawa-Morf-Stiftung am Donnerstag, 26. März 2026, um 19.30 Uhr im Bogen F in Zürich. Unter der Moderation von WOZ-Redaktorin Anna Jikhareva diskutieren SP-Nationalrätin Priska Seiler Graf, Leonie Stamm von der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik und Laurent Goetschel von Swisspeace. Antifa in der Kirche Für das dieser WOZ beigelegte «wobei»-Magazin «No pasarán! Warum es die Antifa braucht» sind Jan Jirát, Merièm Strupler und Lukas Tobler in fünf Städte gereist. Ermöglicht hat dies der Förderverein ProWOZ – wir danken vielmals für die Unterstützung. Einen Schritt zum Widerstand können Sie am Freitag, 27. März 2026, um 19 Uhr tun: Besuchen Sie die «wobei»-Vernissage in der Kirche St. Jakob am Stauffacher in Zürich. Zu Gast ist unter anderem der Historiker und Antifaschist Mark Bray, der die USA – nach Donald Trumps Antifa-Verbot – verlassen musste. Mit musikalischer Begleitung der proletarischen Singgruppe Zürich.