Wahlumfragen wie Wahlergebnisse zeigen: Die AfD kann nicht länger als Problem verstockter Ossis wegdiskutiert werden. Und wer sie nur taktisch ausmanövrieren will, beschädigt die Demokratie. Es hilft nur gute, verlässliche Politik Man redet sich ja den Mund fusselig. Oder besser: Man tippt sich die Finger wund. Seit nunmehr zehn Jahren schreibe ich über den Osten, immer wieder auch über den „rechten Osten“, der bei jeder neuerlichen Landtags- und Bundestagswahl Fragen aufwirft. „Was stimmt denn nicht mit denen?“ Häufig weichen die Fragen den Antworten, die immer schon da sind, noch bevor man sich tiefer mit der Materie beschäftigt: Der Ossi, so is’ er halt. Rechts, ungebildet, weinerlich. Stereotypisierungen funktionieren für den Osten, weil er eben „der andere“ ist, ein historischer Sonderweg, insofern kann er wie eine alternative Wirklichkeit des Westens (der Republik) erscheinen, wie der lange Schatten einer anderen, einer totalitären Nachkrie Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .