ÖFB-Legionäre im Europacup: Österreicher-Duell um das Viertelfinale

Dass Österreich auch noch im Viertelfinale vertreten sein wird, war bereits vor Beginn des Achtelfinales in der Europa League klar. Beim Duell Freiburg – Genk stehen gleich drei ÖFB-Legionäre im Fokus. Freiburg muss ein 0:1 aufholen. Die Deutschen bauen auf ihre starke Defensive, kein Team hat in der Ligaphase weniger Treffer kassiert. Das lag auch an Philipp Lienhart . Der 29-Jährige hat sich allerdings Anfang 2026 eine Bauchmuskelverletzung zugezogen und ist erst Anfang März auf die Bank zurückgekehrt. In Genk blieb der Innenverteidiger noch ohne Einsatz. Sicher scheint ein Einsatz von Tobias Lawal beim Gegner. Genk kaufte den Tormann zu Saisonbeginn vom LASK um 3,2 Millionen . Der 25-Jährige stieg beim belgischen Großklub, der regelmäßig Spieler um 15 bis 25 Millionen verkauft, schnell zur Nummer 1 auf. Eine Knieverletzung bremste Lawal im Herbst für einen Monat, doch nach zwei weiteren Monaten auf der Bank war der Oberösterreicher ab dem Jahreswechsel zurück im Tor. Lawal blieb gegen Freiburg wie zuletzt in der Liga gegen St. Truiden (1:0) ohne Gegentreffer. Schwerer hat es Nikolas Sattlberger . Der U-21-Teamkapitän hält bei guten 29 Saisoneinsätzen, im Schnitt war der defensive Mittelfeldspieler aber nur rund 40 Minuten auf dem Feld. Der frühere Eigenbauspieler von Rapid , der 2024 um 2,5 Millionen kam, hat in der Europa League einmal durchgespielt, in der Liga zwei Mal, gegen Freiburg gab es keine Spielminuten für den 22-Jährigen. Starker Grillitsch Bereits weiter ist Braga, mit Florian Grillitsch . Das war nach dem 0:2 bei Ferencvaros nicht klar, im Rückspiel war auch der Teamspieler ein Matchwinner: Beim 4:0 gelang Grillitsch gestern ein Tor , ein weiteres bereitete er vor. Trio im Hoch In der Conference League gibt es einen echten Österreicher-Verein . Mainz setzt seit der Winterpause neben der bewährten Stammkraft Phillipp Mwene und dem früheren WAC-Talent Nikolas Veratschnig auch auf Stefan Posch . Nach einer schweren Phase beim Serie-A-Überraschungsteam Como setzte Posch auf eine Leihe, um vor der WM mit viel Spielpraxis den Kaderplatz bei Teamchef Rangnick abzusichern. Das ist aufgegangen: Der 28-Jährige ist von Anfang an in der Dreierkette gesetzt . Trainer Urs Fischer führte den damaligen Bundesliga-Letzten aus der Abstiegszone und ließ Posch in neun Partien (mit nur einer Niederlage) immer durchspielen. Jetzt soll nach dem 0:0 in Olmütz im Heimspiel gegen die Tschechen der Aufstieg in das Viertelfinale folgen. Trainer Glasner um historischen Abschied Ebenfalls nur die Top-8 zählen für Crystal Palace nach dem enttäuschenden 0:0 in London gegen Larnaca . Der erste Europacup-Titel des Vereins wäre für Noch-Trainer Oliver Glasner ein realistisches Ziel.