Am 22. und 23. März sind die Italiener dazu aufgerufen, bei einem Referendum über eine Reform abzustimmen, die Richter und Staatsanwälte einer stärkeren Kontrolle unterzieht. Der Ausgang des Votums ist offen Kurz vor dem Referendum über die von der Regierung Meloni beschlossene Justizreform wird der Ton rauer. Giusi Bartolozzi, Kabinettschefin im Justizministerium, versteigt sich dazu, unbequeme Richter als „Exekutionskommando“ zu bezeichnen. Das geht Justizminister Carlo Nordio denn doch zu weit: Bartolozzi habe nur einen „kleinen Teil“ des Berufsstandes gemeint. Aber auch Ministerpräsidentin Giorgia Meloni vergreift sich immer mal wieder im Ton. Lächerlich seien die Einwände ihrer Gegner, denen es nur darum gehe, eine Modernisierung wie die Arbeit ihrer Regierung zu blockieren. Beim Streit um die Justizreform solle man sich doch auf deren Inhalte konzentrieren. Genau das tun die Kritiker seit Langem. Was als Beschleunigung juristischer Verfahren ange Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .