Buchmarkt | Buchbranche im Krisenmodus: Wie kleine Verleger um ihre Existenz kämpfen

Dank Wolfram Weimer wird gerade viel über die Buchläden gesprochen. Aber die unabhängigen Läden werden weniger. Thalia expandiert. Was sagen die Händler, die der Entwicklung trotzen? Die Position der Kasse sagt viel über ein Geschäft aus. In Carsten Wists Literaturladen in Potsdam ist sie gar nicht zu sehen, komplett zugestellt und verdeckt von Büchern. Man erkenne sie daran, so der Besitzer, dass da Gertrude Steins Geld davorsteht. Direkt nebenan hat im letzten Jahr eine Thalia-Filiale aufgemacht. Die Situation ist sinnbildlich für die Situation auf dem deutschen Buchmarkt, in dem die verbliebenen Akteure jeder auf seine Weise um eine sinkende Leserschaft kämpfen. „Wenn die abends ihre Ramschkisten reinrollen“, erklärt Wist, „starten wir unsere Lesungen und lassen erst mal ’ne Flasche Champagner knallen“. Aber die Situation ist kritisch. „Wir sind im Sturzflug“, sagt der Vorsteher des Börsenve Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .