Ihre Auftritte in " Pulp Fiction" (1994) und " Kill Bill" (2003) von Quentin Tarantino machten Uma Thurman zum Kult-Star. Vom Action-Genre hatte sie sich vorübergehend verabschiedet, um nicht auf einen bestimmten Rollentyp festgelegt zu werden. Uma Thurmans lange Pause von Action-Filmen "Nach 'Kill Bill' habe ich nie mehr wirklich Actionfilme gemacht, weil ich keine Lust hatte, in lauter B-Movies mitzuspielen", sagte Thurman letztes Jahr in "The Tonight Show with Jimmy Fallon ". " Wenn man 'Kill Bill' macht, hört man ständig davon, und man denkt: 'Oh je, ich muss sehr vorsichtig sein, was ich als Nächstes mache.' Also habe ich andere Sachen gemacht." Generell hat Thurman ihre Filmpräsenz nach ihrem Kariere-Höhepunkt in den 1990er- und frühen 2000er-Jahren reduziert, um sich ihrem Privatleben, ihren drei Kindern und anderen Projekten zu widmen. Dennoch blieb sie als Schauspielerin aktiv, etwa in der Serie "Suspicion" (2022). Über zwei Jahrzehnte nach "Kill Bill" feierte sie letztes Jahr ein großes Comeback im Action-Genre, im Netflix-Film "The Old Guard 2" an der Seite von Charlize Theron . Zuletzt stand Thurman für den Film "Pretty Lethal – Schön tödlich" vor der Kamera, der am 13. März 2026 Premiere beim South-by-Southwest-Filmfestival (SXSW) feierte. Der weltweite Start auf Amazon Prime Video erfolgt am 25. März 2026. Glück fernab von Hollywood Ihre herzeigbare Hollywood-Karriere baute sie sich auf, ohne jemals in der Filmfabrik sesshaft zu werden. In einem seltenen Interview mit dem Magazin InStyle sprach die aus Boston , Massachusetts, stammende Schauspielerin nun über ihre Entscheidung, auch nach ihrem Durchbruch in New York wohnen zu bleiben. Dabei verriet sie, dass ihr Verzicht auf Los Angeles sie möglicherweise eine profitable Verbindung zur Filmbranche gekostet hat. "Ich habe mir eigentlich immer gewünscht, nach Los Angeles gezogen zu sein", gab sie in dem Titelinterview zu. Zeitweise sei sie kurz davor gewesen, umzuziehen, da ihre Hollywood-Karriere sie immer wieder nach Kalifornien zog. "Ich hatte mir dort sogar mal eine Wohnung genommen, weil ich so oft dort gearbeitet habe, und kaum hatte ich den Mietvertrag unterschrieben, wurde ich innerhalb von etwa sechs Wochen mit meiner Tochter schwanger", erinnerte sie sich. Thurman, die in den 90ern auch mit Schauspieler Gary Oldman verheiratet war, hatte 1998 Ethan Hawke geheiratet. In selben Jahr kam ihre Tochter Maya Hawke zur Welt. 2002 folgte ein Sohn, bevor die Ehe 2004 geschieden wurde. 2012 wurden Thurman und ihr damaliger Lebensgefährte Arpad Busson Eltern einer Tochter. Das Paar trennte sich im 2014. Statt sich in Los Angeles niederzulassen, entschied sich Thurman schließlich dafür, ihre Familie über die Nähe zu Hollywood stellen. Diese Entscheidung sei zwar pragmatisch gewesen, habe aber auch Nachteile mit sich gebracht. Sie habe sich "nie richtig in die Gemeinschaft meiner eigenen Branche integriert, und das finde ich sehr schade". Statt wie viele ihrer berühmten Kollegen und Kolleginnen Kontakte in der Filmfabrik zu knüpfen, fand der Filmstar sein Gemeinschaftsgefühl in New York. "Ich fühlte mich den anderen Müttern bei der Abholung an der Ecke 16th Street und Rutherford Place viel näher, und das ist auch gut so. Aber ich wünschte, ich hätte diese Erfahrung gemacht. Ich glaube, sie hätte mir wirklich gefallen", sagte Thurman, die dennoch verpassten Gelegenheiten nicht nachtrauert: "Ich denke, die Entscheidung für das Glück sollte man treffen, unabhängig von den Umständen."