Die Salzburger Festspiele versuchen noch einmal, in einem Gespräch mir Markus Hinterhäuser eine Lösung zu finden. Das Kuratorium habe ein Gesprächsangebot an Hinterhäuser gestellt, das auch "aufgegriffen" worden sei, sagt Karoline Edtstadler (ÖVP). Es werde nun "zeitnah ein Gespräch geben", dessen Ergebnis sie nicht vorwegnehmen kann. Es sei auch der Beschluss getroffen wworden, Vorbereitungen für die Ausschreibungen Ausschreibungen der Intendanz und der Präsidentin zu treffen. Die PK des Kuratoriums im Live-Stream Hinterhäuser und das Kuratorium hatten zuletzt einen Streit eskalieren lassen, nicht zuletzt in der letzten Sitzung. "Er hat uns richtig provoziert und dann sogar verlangt, dass sich die Landeshauptfrau (Karoline Edtstadler) und der Bürgermeister (Bernhard Auinger) für ihre Äußerungen in den Medien entschuldigen", hieß es nach der Sitzung aus dem Kuratorium. Jede Wortmeldung sei umgedreht worden. Letztlich habe er sogar bestritten, selbst Fehler begangen zu haben, "was er zuvor in seinem vorgelesenen Statement selbst eingeräumt hatte". Daraufhin war nach fast fünf Stunden die Sitzung unterbrochen worden, heute wurde sie fortgesetzt. Eine Frist des Kuratoriums, sich bis 13. März zu seiner Zukunft zu äußern, hat Hinterhäuser verstreichen lassen. Entfacht war der Streit an der Wahl der neuen Schauspieldirektion. Das Kuratorium warf Hinterhäuser vor, eine Ausschreibung nicht genügend gewürdigt zu haben. Landeshauptfrau Karoline Edtstadler (ÖVP), die heuer turnusmäßig den Vorsitz im Gremium führt, hatte nach der Sitzung betont, dass das Kuratorium "geschlossen" der Ansicht sei, dass der Intendant Bedingungen zur Fortsetzung seines Vertrages über den 30. September hinaus nicht erfüllt habe.