Zahlreiche wohnungslose Menschen sind diesem harten Winter schutzlos ausgeliefert. Gleichzeitig will die Bundesregierung mit der Grundsicherungsreform bei den Wohnkosten sparen. Soziale Träger warnen vor einem sozialen Kipppunkt Anfang Januar im Berliner Stadtteil Treptow: Dutzende Menschen strömen in einen Supermarkt, sie müssen aufpassen, auf dem vereisten Boden nicht auszurutschen. Dicke Jacken schützen vor Minustemperaturen und Schneefall. Neben dem Eingang sitzt ein wohnungsloser Mensch, umwickelt von einem Schlafsack. Die meisten Kund*innen gehen an ihm vorbei. Nur eine junge Frau fragt nach, ob er etwas braucht – und kauft ihm einen Tee. Solch gelebte Solidarität ist überlebenswichtig: Nach Angaben der Bundesarbeitsgemeinschaft Wohnungslosenhilfe (BAG W) sind in diesem Winter bereits mindestens vier wohnungslose Menschen durch Kälteeinwirkung gestorben. „Bei diesen Temperaturen wird jeder längere ungeschützte Aufenthalt im Freien zur Lebensgefahr“, sa Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .