Wenn KI entscheidet: Waffen-Experte warnt vor autonomen Kamikazedrohnen bei der Bundeswehr

540 Millionen Euro für Kamikazedrohnen zweier Rüstungs-Start-ups, Peter Thiel als Investor: Der Forscher Jens Hälterlein erklärt, was das für die Zukunft der Bundeswehr heißt – und ob bald KI-Systeme statt Menschen über Angriffe entscheiden Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat gerade Plänen des Bundesverteidigungsministers zum Kauf von „Loitering Munition“,also sogenannten Kamikazedrohnen, in Teilen zugestimmt: Boris Pistorius (SPD) kann bei den beiden deutschen Drohnen-Start-ups Helsing und Stark für zunächst jeweils knapp 270 Millionen Euro entsprechende Waffensysteme bestellen. Das Gesamtvolumen der geplanten Rahmenverträge mit den beiden Konkurrenten wird zwei Milliarden Euro betragen. Der Technik- und Wissenschaftsforscher Jens Hälterlein beschäftigt sich an der Universität Paderborn im Rahmen des Projekts „Meaningful Human Control“ mit „Drohnenschwärmen“. Er warnt vor überzogenen Versprechen, einer Erosion politischer Kontrolle – Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .