Ihre Geschichte hat die Welt erschüttert: Gisèle Pelicot wurde von ihrem Ehemann über Jahre mit Medikamenten betäubt und vergewaltigt - und nicht nur das: er bot sie auch vielen weiteren Männern zum Missbrauch an. Als es zum Prozess kam, bestand Gisèle Pelicot darauf, dass er öffentlich geführt wurde. Die Scham müsse die Seite wechseln, sagte sie damals. In Hamburg hat sie jetzt ihre Memoiren vorgestellt, der Titel "Eine Hymne an das Leben" (Piper). "NDR Kultur - Das Journal" war bei der Deutschlandpremiere mit dabei. Daran anschließend hat Gisèle Pelicot den beiden Investigativ-Journalistinnen Isabell Beer und Isabel Ströh ein Exklusivinterview gegeben. Sie sind für ihre Recherchen über sexuelle Gewalt und ein Vergewaltiger-Netzwerk auf "Telegram" für "STRG_F" mit diversen Preisen ausgezeichnet worden. Ihre Dokumentationen für den NDR zeigen: Der Fall Gisèle Pelicot ist kein Einzelfall.