Kritik am Zionismus gilt fix als antisemitisch, erfährt Die Linke nach einem Antrag in Niedersachsen gerade wieder. Diesem Framing liegen sehr unterschiedliche Interpretationen der Begriffe zugrunde – das sollte die Partei offensiv benennen An Israel und Palästina zerlegt sich die Linke. Wer braucht da noch politische Gegner? Muss wirklich in Niedersachsen der sogenannte Nahostkonflikt entschieden werden ? Hat die deutsche Linke nicht drängendere Probleme? Alles berechtigte Fragen. Und dennoch ist die Debatte wichtig. Eine jüngere Generation stellt heute bundeslinke Gewissheiten in Frage und stellt Fragen, die sich völlig zurecht nicht länger wegmoderieren lassen: zur Positionierung der Partei gegenüber Israels Genozid – und der deutschen Unterstützung; zu Zwangsvertreibungen im Westjordanland und im Libanon ; zur wirtschaftlichen Beteiligung deutscher Unternehmen an der illegalen israelischen Besatzung; zu den jüngsten Angriffen Israels und der USA auf Iran. Die überarbeitete Fa Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .