Palastinsider über Ex-Prinz Andrews Verhalten: "Camilla hat das nicht vergessen"

Just an seinem Geburtstag stand die Polizei vor Andrew Mountbatten-Windor s Tür. Die erste Festnahme eines Mitglieds der königlichen Familie seit Jahrhunderten beherrschte im Februar zeitweise die Titelseiten der britischen Zeitungen. "Sturz" titelte die Daily Mail . Die Boulevardzeitung The Sun unterstrich, dass Andrew nach seiner Festnahme wie jeder gewöhnliche Verdächtige eine Speichelprobe und seine Fingerabdrücke abgeben sowie für ein Polizeifoto für die Verbrecherkartei posieren musste. Palastquelle: "Camilla hatte immer das Gefühl, Andrew hätte mehr tun können" Öffentlich traut sich kein Familienmitglied mehr zu Andrew zu stehen. Und auch Königin Camilla dürfte nie ein großer Fan ihres Schwagers gewesen sein. Sie sei der Überzeugung Andrew habe sich zu Beginn ihrer Beziehung nicht für sie und Charles eingesetzt, erzählten namentlich nicht genannte Quellen Richard Kay , Adelsexperte und Journalist bei Daily Mail . "Camilla hatte immer das Gefühl, Andrew hätte mehr tun können", so ein Insider. "Die Königin (Elizabeth) hörte auf Andrew, und er hätte seinem Bruder in einer Zeit helfen können, in der dieser nur wenige Verbündete innerhalb der Familie hatte. Tatsächlich würde ich sogar so weit gehen zu sagen, dass er äußerst wenig hilfreich war, als Unterstützung für sie und den Prinzen (Charles) von enormer Bedeutung gewesen wäre. Wenn man zurückblickt auf die Zeit, als es wenig öffentliche Sympathie für Charles und Camilla gab, wenn nicht sogar offene Feindseligkeit, dann war es ein Fall von politischem Kalkül seitens Andrew. Camilla hat das nicht vergessen." Lange litt die große Liebe von Charles unter dem Vorwurf, sie habe seine erste Ehe mit der in Großbritannien verehrten Prinzessin Diana ruiniert. Das wurde auch von einem der bekanntesten Diana -Zitate beflügelt: "Wir waren zu dritt in dieser Ehe, deswegen war es ein bisschen eng", hatte sie einst in einem TV-Interview gesagt. Ex-Palastbutler: Andrew dachte, er sei besser Andrew hingegen genoss den Schutz seiner Mutter, Queen Elizabeth . Er galt gar als ihr Lieblingssohn. Höflich sei der Ex-Prinz zwar gewesen, "aber man bekam auch das Gefühl, dass er dachte, er sei besser als alle anderen", entgegnete der frühere Palast-Angestellte Grant Harrold auf die Frage des Newsportals Ladbible im Format "Honesty Box", was er von Andrew halte. Von keinem anderen Mitglied der Royal Family sei eine derartige Ausstrahlung ausgegangen, so Harrold. "Es ist schwer zu erklären, aber ich wollte nicht in seiner Gegenwart sein." Auch Kollegen konnten nichts Nettes über Andrew berichten. Der König stehe seinen Geschwistern - vor allem Anne - nahe. Bei Andrew sei das wohl nicht so gewesen. "Vielleicht hatte der König eine Vorahnung. Wer weiß? Vielleicht hatte er so ein Gefühl." Die Brüder hätten nie viel miteinander zu tun gehabt", sagte Harrold , der einst als Butler bei den Royals gearbeitet hat. Andrews Verhaftung sei "beispiellos" gewesen. "Deshalb hat der König die Titel aberkannt. Ich denke, der König wusste, was kommen würde." Ex-Prinz Andrew steht im Verdacht, vertrauliche Informationen an den inzwischen verstorbenen US-Geschäftsmann und Sexualstraftäter Jeffrey Epstein weitergeleitet zu haben. Das legen E-Mails aus den kürzlich in den USA veröffentlichten Epstein-Akten nahe. Er wurde kurzzeitig festgenommen. Andrew soll die Informationen in seiner Rolle als früherer Handelsbeauftragter der britischen Regierung weitergeleitet haben. Epstein soll mehr als tausend Minderjährige und junge Frauen missbraucht haben. Teilweise soll der bestens vernetzte Multimillionär die Opfer an Prominente vermittelt haben. Im Juli 2019 wurde Epstein erneut festgenommen und musste eine Haftstrafe verbüßen. Am 10. August 2019 wurde er tot in seiner New Yorker Gefängniszelle aufgefunden, nach offiziellen Angaben nahm er sich das Leben. Eines der Opfer, Virginia Giuffre , erhob schwere Vorwürfe gegen Andrew . Demnach soll sie mehrfach zum Sex mit ihm gezwungen worden sein, unter anderem als sie noch minderjährig war. Der jüngere Bruder von König Charles III. streitet die Vorwürfe vehement ab, trotzdem ließ er sich auf einen angeblich millionenschweren Vergleich ein, um eine Zivilklage in den USA beizulegen. Die Vorwürfe sind bisher nicht Bestandteil der Ermittlungen.