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Anfang März bombardierte Ecuador mithilfe der USA einen vermeintlichen Unterschlupf von Drogenhändlern im Süden des Landes. Doch anstatt eines Verstecks trafen sie einen Bauernhof, deckt nun die «New York Times» auf. Das ergaben Recherchen vor Ort und Gespräche mit Einheimischen. Was sagen Ecuador und die USA dazu? Die Behörden in Ecuador sprechen weiterhin davon, dass es sich um ein Versteck von Drogenbanden handelte. Beweise dafür legen sie nicht vor. Das Verteidigungsministerium sagt gegenüber der «New York Times», dass sie keine detaillierten Auskünfte über die Operation geben können. Laut einer anonymen Quelle soll zwar ein US-Helikopter beim Angriff dabei gewesen sein, er sei aber nicht an der Bombardierung beteiligt gewesen. Das Verteidigungsministerium betont, dass man weiterhin entschlossen sei, mit seinen Partnern in Lateinamerika gegen die Drogenkartelle vorzugehen.
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