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Millionenpleite eines bekannten Kirchenwirts | Collector
Millionenpleite eines bekannten Kirchenwirts

Millionenpleite eines bekannten Kirchenwirts

„Falls Sie unser Restaurant noch nicht kennen, führen wir Sie hier auf unserer Website gerne durch eines der jüngsten und doch traditionsreichsten Häuser der Stadt. Wir haben dieses alte Gebäude gleich neben der Pfarrkirche St. Andrä vor wenigen Jahren liebevoll saniert und zu einem ganz besonderen Gasthaus und Restaurant ausgebaut“, heißt es auf der Homepage. „Innerhalb kürzester Zeit wurde der „Kirchenwirt“ zur gastronomischen Institution in Lienz. Aber auch zu einer kulinarischen Adresse, die weit über die Grenzen der Bezirksstadt hinaus bekannt geworden ist. Egal ob Sie den kleinen Hunger stillen oder ganz groß speisen möchten, beim Kirchenwirt gibt es genau das Richtige für Sie, in einem ebenso stilvollen wie gemütlichen Lokal.“ Über das Vermögen der KiWi GmbH mit Sitz in Lienz wurde laut AKV am Dienstag auf Eigenantrag das Insolvenzverfahren eröffnet. Das Unternehmen betreibt seit 2013 den Kirchenwirt in Lienz und beschäftigt 14 Mitarbeiter. Alleiniger Gesellschafter und Geschäftsführer ist Stefan Hetzenauer. Das Stammkapital von 35.000 Euro ist zur Gänze einbezahlt. Die Firma besteht seit 2012, ein Jahr später übernahm sie den Gastronomiebetrieb von der HB-Bau GmbH. Wasserschaden als Auslöser „Als Insolvenzursache führt die Geschäftsführung einen Wasserschaden im Herbst 2024 an. Die Sanierung habe einen Aufwand von rund 250.000 Euro verursacht. Dadurch sei man bei der Bezahlung anderer Forderungen in Verzug geraten. Zum Vermögen der Schuldnerin zählen ein Baurecht an einer Liegenschaft in Lienz, Gastronomie-Inventar und ein Warenlager. Die Insolvenzverwaltung muss nun zeitnah entscheiden, ob eine Fortführung des Betriebs ohne weitere Nachteile für die Gläubiger möglich ist. Die Schulden Die Verbindlichkeiten belaufen sich nach Angaben der Schuldnerin auf rund 1,05 Millionen Euro. Die Zukunft Nach Angaben der Geschäftsführung wird laut AKV derzeit ein Verkauf des Betriebs angestrebt. Ob sich Interessenten finden, sei offen.

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