der Freitag
Julian Nida-Rümelin gehört zu den wenigen Intellektuellen hierzulande, die dem Kriegsgeschrei entgegentreten. Im Gespräch mit Jakob Augstein warnt er: Taiwan könnte zu einem Konflikt führen, der den Ukrainekrieg noch in den Schatten stellt „Man wird jetzt wieder träumen müssen“ – so hat der Philosoph Julian Nida-Rümelin einen Essay betitelt, den er Anfang 2026 veröffentlichte. Es war kein optimistischer Titel, eher ein trotziger. Wir befänden uns, schrieb er, in einer der gefährlichsten Passagen der Menschheitsgeschichte. Seine Hoffnung: ein zweiter Westfälischer Frieden – ein Frieden nicht der Sieger, sondern der Erschöpften, gegründet auf wechselseitiger Anerkennung statt auf missionarischem Eifer. Nida-Rümelin gehört zu den wenigen Intellektuellen, die seit Beginn des Ukraine-Krieges öffentlich auf Diplomatie statt Aufrüstung bestanden haben – und dafür bezahlt haben. Beim „Freitag-Salon“ im Berliner Renaissance- Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .
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