KURIER
Gesundes Tulln, die Gesundheitsplattform der Stadt, bietet aktiv Alternativen zum Zeitvertreib abseits von Handy, Laptop & Co. an. Im aktuellen und auch im kommenden Jahr wird der Schwerpunkt dabei auf Kinder- und Jugendgesundheit gelegt. Das Ganze läuft unter dem Kampagnentitel „Fit4Future“. Hier wurden bereits erste Schritte gesetzt: Seit Monaten laufen Aktivitäten, die Kleinkinder bis zu drei Jahren vom Bildschirm fernhalten sollen. Der Titel der Maßnahmen ist „Bildschirmfrei bis drei“. Jetzt wird die Aktion auf ältere Kinder und Jugendliche ausgedehnt. Im Rahmen eines ganztägigen Events am 16. Juni wird die Mediennutzung von Schülerinnen und Schülern in den Mittelpunkt gestellt. Workshops und Wuzzler „Gönn dir Echtzeit statt Screenzeit“ lautet der Titel des Schwerpunkttages, zu dem neben Kindern im Schulalter auch Eltern, Pädagogen und Pädagoginnen sowie alle interessierten Personen eingeladen sind. Der Event am Dienstag, dem 16. Juni wird rund um das Tullner Rathaus ablaufen. Am Vormittag können Schüler und Schülerinnen an Workshops teilnehmen und sich an Mitmachstationen versuchen. Da gibt‘s Yoga, Selbstverteidigung, Sport und Entspannungstechniken sowie eine Chillout-Area und Wuzzler. Rund 400 Kids erwarten die Organisatoren der Stadt. Gesundheitsstadträtin Paula Maringer ist sich dessen bewusst, dass das Handy mittlerweile Teil der Lebensrealität junger Menschen ist. „Dass sie völlig auf Bildschirme verzichten, ist illusorisch und in Zeiten der Digitalisierung auch nicht sinnvoll. Es geht vielmehr darum, Bewusstsein für eine gesunde Balance zu schaffen und Lust auf echte Erlebnisse zu machen.“ Schwieriges Abschalten Ab 17 Uhr wird Programm für Erwachsene geboten, wobei sie sich an Infoständen über Beratungsangebote für Kinder und Jugendliche erkundigen können. Um 18 Uhr präsentieren Kinder der 4. Klasse Mittelschule die Uraufführung eines selbstkomponierten Liedes. Anschließend wird Smartphone-Coachin Andrea Buhl-Aigner eine Keynote halten. Thema: „Noch ein Video, noch ein Level – warum Abschalten so schwer ist.“ Im Anschluss an den Vortrag gibt’s eine Podiumsdiskussion zur Frage, wie digitale Medien Ängste, Schlaf und Konzentration beeinflussen und was man dagegen tun kann. Das Projekt „Fit4Future“ des Gesunden Tulln legt bewusst den Fokus auf Kinder- und Jugendgesundheit, von der Mediennutzung bis zu Themen wie Gewalt und Sucht. Rund 90.000 Euro fließen in die Umsetzung. Details zum 16. Juni unter gesundes-tulln.at/fit4future
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