KURIER
Als Teenagerin wurde Schauspielerin Mayim Bialik (50) durch die Serie "Blossom" bekannt. "Ich bin im Rampenlicht aufgewachsen, und mein Aussehen wurde wöchentlich unter die Lupe genommen, seit ich mit 14 Jahren in meiner eigenen NBC-Serie mitwirkte", so Bialik in einem Beitrag für "The Free Press". Damals war sie "von Natur aus schlaksig und sportlich" und habe sich nicht um ihr Gewicht kümmern müssen. Sie habe dann aber Medikamente zur Regulierung ihrer Stimmungsschwankungen verschrieben bekommen und dadurch zugenommen. In ihren Vierzigern, als sie noch aktiv als Schauspielerin tätig war, habe sie ein "tiefes Schamgefühl in Bezug auf meinen Körper” entwickelt, wie die "Big Bang Theory"-Darstellerin schreibt. Das hätte zu einem gestörten Verhältnis zum Essen geführt. Dazu sei auch noch die vorzeitige Menopause gekommen. Drei verschiedene Ärzte hätten ihr dann Medikamente zur Gewichtsreduktion empfohlen, denn "es könnte helfen, die Symptome zu lindern, mit denen ich praktisch mein ganzes Erwachsenenleben lang zu kämpfen hatte." Sie leidet nämlich auch an Morbus Basedow, einer chronischen Autoimmunkrankheit der Schilddrüse. Sie hat dann damit begonnen, ein GLP-1-Medikament (dazu gehören auch Ozempic oder Wegovy) einzunehmen. "GLP-1-Präparate haben Menschen in großer Not geholfen. Davon bin ich überzeugt. Aber niemand spricht viel darüber, was passiert, wenn etwas schiefgeht", so Bialik. Schlimme Nebenwirkungen Sie habe dadurch "explosiven, unkontrollierbaren Durchfall und heftige Schwefel-Rülpser" gehabt. Dazu sind "Niesanfälle jedes Mal, wenn ich versuchte zu essen oder zu trinken" gekommen und "Krämpfe, Blähungen, Schmerzen am ganzen Körper, als hätte ich die Grippe", berichtet sie. Sie hat dann beschlossen, mit der Einnahme des Medikaments aufzuhören. Ein Gastroenterologe habe ihr bestätigt, dass diese Medikamente den Körper "extrem belasten und nur aus bestimmten, genau festgelegten schwerwiegenden medizinischen Gründen" eingenommen werden sollen. "Als ich seine Praxis verließ, fühlte ich mich bestätigt – ein richtiger Arzt hatte mir bestätigt, dass ich kein Sonderling war, dass die Medikamente mir das tatsächlich angetan hatten", so Bialik.
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