der Freitag
Esther Schüttpelz wirft in „Grüne Welle“ einen eindringlichen Blick auf das Thema häusliche Gewalt. Der verzweifelte Versuch der Protagonistin, ihrem toxischen Ehemann zu entkommen, wird zu einer Metapher für gesellschaftliche Missstände Ihr erster Roman Ohne mich ist vielfach ausgezeichnet worden: Die Schriftstellerin Esther Schüttpelz ist eine der zahlreichen Dichterjuristinnen und Dichterjuristen, die die deutsche Literatur kennt. Goethe, Franz Kafka, Bernhard Schlink , Juli Zeh ... Narrative und juristische Verfahren haben mehr miteinander zu tun, als man gemeinhin glaubt. Schon Jurisprudenz stellt immer auch die Frage, was wie in welchem Rahmen ein Fall werden kann. Eine ähnliche Frage stellt Schüttpelz in ihrem zweiten Roman Grüne Welle . Hier geht es um den Fall einer durch Gewalt geprägten Ehe. Unvermittelt betritt der Leser, die Leserin die erzählte Welt. Die Protagonistin, deren „Alter sich in der Dunkelheit schlecht bestimmen ließ“, steht vor einem VW Golf, der „ Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .
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