KURIER
Rund um Ostern erreicht die Paarungszeit der Hasen ihren Höhepunkt. In dieser besonders aktiven Phase wird der Straßenverkehr zur tödlichen Gefahr für die Tiere: Jährlich werden in Österreich rund 17.000 Hasen von Fahrzeugen getötet – mit einer hohen Dunkelziffer, berichteten der WWF und der VCÖ am Montag in einer Aussendung. Besonders betroffen sind laut Daten der Statsitik Austria folgende Bundesländer: Niederösterreich - 8.341 getötete Hasen. Oberösterreich - 3.048 getötete Hasen. Burgenland - 2.636 getötete Hasen. Grund dafür sahen WWF und VCÖ auch bei den rund 130.000 Straßenkilometern, die den Lebensraum der Wildtiere zerschneiden. "Jede neue Straße reißt die Landschaft weiter auseinander: Lebensräume zerbrechen, Arten verschwinden – und der Verkehr wächst unaufhaltsam. Die Wissenschaft schlägt seit Jahren Alarm, doch die Politik schaut weiter weg", sagte Simon Pories vom WWF. Bodenverbrauch: 6,5 Hektar pro Tag Angesichts dieser Zahlen fordern die NGOs eine deutliche Reduktion des hohen Bodenverbrauchs , der derzeit bei rund 6,5 Hektar pro Tag liegt. Notwendig "seien ein grundlegendes Umdenken in der Verkehrs- und Raumplanung sowie eine klare Priorisierung umweltfreundlicher Mobilitätsformen".
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