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Massenverschiebung auf der Erde: Wie der Klimawandel unsere Tage verlängert
der Freitag

Massenverschiebung auf der Erde: Wie der Klimawandel unsere Tage verlängert

Grünes Wissen to go: Das Schmelzen der Polkappen verändert die Masseverschiebung in der Erdkruste. Dadurch verändert sich auch die Erdrotation, die bestimmt, wie lang ein Tag ist. Kartoffeln aus der Sahara spielen dabei auch eine Rolle Der Klimawandel verlängert unsere Tage. Grundlage für den 24-Stunden-Tag bildet die Erdrotation. Diese allerdings verändert sich – unter anderem durch Massenverschiebungen an der Erdoberfläche: Der mächtigen Eispanzer auf Grönland im Norden schmilzt genauso wie die Eismassen der Antarktis im Süden. Dieses „Eisgewicht“ verteilt sich als Schmelzwasser in den Ozeanen, was die Rotation der Erdachse verändert. Dadurch bremst die Erdrotation ab, weshalb die Erde für ihre Umdrehung länger braucht – und so unsere Tage verlängert, wie Forscher der ETH Zürich herausgefunden haben . Allerdings ist der Effekt für Menschen kaum spürbar: Der klimabedingte Bremseffekt liegt aktuell bei rund 1,33 Millisekunden pro Lesen Sie mehr in der aktuellen Ausgabe des Freitag .

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